Aus dem Immaculata-Archiv:


Höchst aktuell und interessant!

Hundertjährige Voraussagungen der Mutter Maria Rafols über die Entwicklung Spaniens.

Neue große Offenbarungen und Verheißungen des hlst. Herzens Jesu für jeden gläubigen Katholiken gerade in der gegenwärtigen Zeit von allergrößtem Interesse.

Die großen Botschaften des hlst. Herzens sind Ermahnungen und Sturmrufe an die ganze Welt, die unmöglich ungehört verklingen dürfen.

Ein Weckruf aus Heilandsmund in letzter Stunde!

Entdeckung großer Offenbarungen des hlst. Herzens Jesu in Spanien

Die nachgelassenen Schriften der Mutter Maria Rafols

Der Schlüssel zu den Muttergotteserscheinungen der jüngsten Zeit

Nach dem Buche von G. L. Boué
Herausgegeben und übersetzt von Johannes Maria Höcht und Rudolf von der Wehd
Mit oberhirtlicher Druckerlaubnis


Im Sommer des Jahres 1932 brachte die katholische Presse überraschende Nachrichten über die Auffindung wichtiger religiöser Dokumente in Spanien, die als die hinterlassenen Aufzeichnungen einer hochbegnadeten spanischen Ordensstifterin erkannt wurden, und die umso gewaltigeres Aufsehen erregten, als in ihnen Prophetien an das Tageslicht traten, die - bereits vor hundert Jahren und mehr niedergeschrieben - nicht nur in der Zwischenzeit, soweit auf jüngst Vergangenes sich beziehend, mit erstaunlicher Sicherheit in Erfüllung gegangen sind (wie z.B. die Voraussage des Pontifikates unseres jetzigen Heiligen Vaters Pius XI. und die durch ihn erfolgte Einsetzung des Christkönigsfestes), sondern die nicht minder den gewaltigen Kampf der christlichen Kirche mit dem modernen Zeitgeiste in der ganzen Welt wie auch die Angriffe der freimaurerisch-sozialistischen Revolution in Spanien voraussagen und darüber hinaus den bevorstehenden Triumph der Kirche in Spanien und zukünftige Ereignisse, die das Schicksal der gesamten Kirche betreffen. Es handelt sich um die Schriften der Schwester Maria Rafols (1781-1853), die unter so merkwürdigen Umständen gefunden wurden, daß schon allein hieraus starke Momente für ihre Echtheit abgeleitet werden können. Und die andererseits einen so ungeheuren Wert für die Erneuerung des katholischen Lebens unserer Zeit ganz offensichtlich darstellen, daß es als eine dringende Pflicht und Aufgabe erscheint, sie auch in deutschen Landen bekannt zu machen. Es handelt sich um nicht mehr und nicht weniger, denn um neue Offenbarungen des hlst. Herzens Jesu nicht nur an Spanien, sondern an die ganze katholische Welt!

Die Offenbarungen treffen unsere heutige Zeit bis ins innerste Mark. Vor hundert Jahren niedergeschrieben, sollten sie gerade dann bekannt gemacht werden, wenn in Spanien der große Ansturm der Gottlosigkeit beginnt, dem gleichen Zeitpunkt, wie das heiligste Herz Jesu sich ausdrückt, da in aller Welt die Abkehr von Gott und die Sittenlosigkeit einen bis dahin nicht gekannten Grad erlangt haben sollen. Tatsächlich ist ja die Gottlosigkeit in einem erschreckenden Maße angewachsen, sodaß wir deutlich den Finger Gottes erkennen, wenn wir lesen, wie das hl. Herz Jesu die Gebrechen unserer Zeit mit aller Schärfe und Eindeutigkeit geißelt. Und zwar in einer Zeit. "in der der Feind begierig ist, die Religion und selbst Meinen Namen aus allen Winkeln der Erde zum Verschwinden zu bringen." "Zahlreich sind (in dieser Zeit) die Mir zugefügten Beleidigungen... besonders seitens der Frau mit ihrer schamlosen Kleidung, ihrer Entblößung, ihrer Schlüpfrigkeit und ihrer lasterhaften Absichten. Dadurch führen sie den sittlichen Zerfall der Familien und der Menschen herbei. Und dieser sittliche Zerfall wird zum großen Teil die Ursache für den gerechten Zorn Meines ewigen Vaters sein. Er wird die Menschen züchtigen müssen, weil sie sich zu weit von ihm, von Meiner katholischen Kirche, von den Vorschriften Meines Stellvertreters auf Erden und von den göttlichen Geboten entfernten. In allen Gesellschaftsklassen wird eine so große Verderbtheit der Sitten um sich greifen und werden so viele schamlose Handlungen begangen werden, daß, wenn man sich nicht sofort infolge dieses Rufes der Barmherzigkeit bessert, Mein ewiger Vater ganze Völkerschaften wird vernichten müssen. Denn die Verderbtheit wird solche Ausmaße annehmen, daß man nicht davor zurückschreckt, unschuldigen kleinen Kindern, die Meinem Herzen so teuer sind, Ärgernis zu bereiten und sie zu verführen. Nicht nur in Spanien, sondern in der ganzen Welt werden solche Sünden vorherrschen, wenn diese Schrift gefunden wird."

Was den Heiland aber noch am meisten kränkt, das sind die Beleidigungen und Geringschätzungen der ihm in besonderen Maße geweihten Seelen. Eine große innere Erneuerung des Priestertums wünscht er:

"Wie groß ist nicht Meine Liebe für Meine Priester und Ordensleute, aber wie wenig Mühe geben sie sich, Mir Liebe mit Liebe zu vergelten. An alle richte Ich diesen Ruf! Ich will, daß Meine Priester das Salz der Erde seien, daß sie zu Meinen Tabernakeln kommen, wo der größte Teil von ihnen Mich einem tiefen Vergessen überläßt... Viele von ihnen machen sich nichts aus Mir; sie vergessen, daß Ich die unendliche Weisheit bin, daß Ich sie innig liebe. Ich wünsche, daß die Priester die lebendige Verwirklichung Meines Vorbildes sind und daß alle die Andacht zu Meinem göttlichen Herzen verbreiten. Ich will die Reform Meiner Priester. Ich habe sie eingesetzt, das Licht der Welt und Meine Vertreter auf Erden zu sein, damit sie den Seelen denselben Dienst wie Ich ehemals erweisen: Den Dienst des Friedenbringers, des Vermittlers bei dem ewigen Vater und der Gewinnung der Seelen. Sie sollen einander mit brüderlicher Liebe und Zuneigung lieben; sie sollen nicht müde werden, Meinen Kindern, den Menschen, diese Liebe einzuschärfen."

Und wieder erklingt der Klageruf:

"Wenn die Mir geweihten Seelen wenigstens empfänglich wären! Aber viele lassen Mich in der Verlassenheit und ziehen ihre Vergnügen, ihre Eigenliebe, ihren persönlichen Ruhm vor. Sie führen so ein ganz irdisches Leben und ihr Herz findet seine Beschäftigung in solchen Armseligkeiten; Mir aber wehren sie den Zugang. Sie sollen wissen, daß sie ohne Mich nichts tun können, sie sollen sich vertrauensvoll Meinem Tabernakel nahen!"

Und noch ein letztes Wort richtet der Heiland an die Priester:

"Meine Tochter, schreibe besonders gut nieder, daß Ich für alle ein barmherziger und mitfühlenderVater bin, insbesondere aber für Meine vielgeliebten Priester. Aber sie sollen nie vergessen, daß ich am jüngsten Tage strenge Rechenschaft über ihre eigenen wie über die ihnen anvertrauten Seelen fordern werde."

Bei aller Strenge leuchtet aber aus den Worten immer wieder die große Liebe Christi zu den Menschen durch. So läßt das heiligste Herz Jesu Mutter Maria Rafols schreiben:

"Wenn Ich von neuem die Qualen Meiner Passion und den Tod für ihre Rettung leiden müßte, glaube Mir, Meine Tochter, Ich würde es wieder tun. Die Liebe, die Ich ihnen entgegenbringe, ist so groß, daß Ich für eine einzige Seele Mein Leben von neuem hingäbe."

Wenn aber die Völker weiter seine große Liebe nicht anerkennen wollen, so seien die Züchtigungen Gottes unausbleiblich - der nicht nur der Gott der Liebe, sondern auch der absoluten Gerechtigkeit ist!

Aber kaum hat der Heiland blutenden Herzens die schweren Ratschläge der göttlichen Gerechtigkeit dargelegt, so erglüht auch schon dieses liebevolle Herz, uns die Mittel zu sagen, die uns wieder zu Gott zurückführen können.

Aus der erstaunlichen Fülle dieser Ermahnungen heben wir nur einige der allerwichtigsten hervor: Zunächst fordert der Heiland mit Eindringlichkeit zum Vertrauen auf sein göttliches Herz auf, indem er gleichzeitig mit allem Nachdruck auf die Erneuerung der Herz-Jesu-Verehrung hinweist. Aufs innigste verbunden wissen aber will der Heiland die Liebe und das Vertrauen zu seiner hochheiligen Mutter durch eine tiefgehende Erneuerung der Marienverehrung. Als drittes großes Heilmittel für unsere Zeit empfiehlt der Heiland: tiefe, ernste Hinwendung zur Verehrung der hl. Eucharistie, zu seinem heiligen Sakramente in den Tabernakeln der Altäre. Mit dieser eucharistischen Erneuerung aufs engste verbunden ist die der Priester und die Erkenntnis der erhabenen Größe und der Pflichten des Priestertums.

In diese Hauptthemen der Offenbarungen sind dann noch eine gnaze Reihe anderer Ermahnungen verflochten, die als selbstverständliche Ergänzungen nebenherlaufen.

Darüber hinaus aber finden wir ganz großartige Gesichtspunkte eminent praktischer Art, die in kurzen Leitsätzen angegeben sind. Da ist z.B. eine ganz herrliche Stelle über die allumfassende Idee der katholischen Kultur: Wie der Christusgedanke alle Gebiete des Lebens durchglühen soll, emporreißen zu Gott.

So sehen wir, daß die Offenbarungen einen gewaltigen Umkreis von Problemen und Aufgaben des katholischen Lebens umreißen, und zwar sowohl innerregliöserArt wie auch der äußeren Hinaustragung und Verwirklichung des katholischen Gedankens auf allen Gebieten des Lebens! Wir kennen kaum eine Privatoffenbaung der letzten Jahrhunderte, die dies mit gleicher universaler Wucht und Kraft täte als die der Mutter Rafols!

Wir wollen der genauen Schilderung dieser einwandfrei bezeugten, überwältigenden Tatsachen hier nicht vorgreifen, da dieselben ausführlich im Buche selbst geschildert sind.

Auch über den Hauptinhalt der aufgefundenen Schriftsrücke wollen wir hier nichts voraus wegnehmen. Nur soviel sei hier gesagt, daß es sich um ganz einzigartige Verheißungen und Offenbarungen des hlst. Herzens Jesu handelt, die unbedingt für jeden gläubigen Katholiken von allergrößter Bedeutung sind.

Es sind Ermahungen und Sturmrufe an die Welt, die unmöglich ungehört verklingen dürfen, sondern für deren weiteste Hinaustragung in Welt und Menschen wir angestrengtestens Sorge tragen müssen!

Der Inhalt der Schriftstücke ist von so gewaltiger innerer Größe, Kraft und Entschiedenheit, daß wir nicht zögern sollten, sofort und unverzüglich zu beginnen, im Geiste des hl. Herzens Jesu und seiner hl. Mutter zu wirken! Dann erfüllen wir am sichersten und schnellstens die Pflichten, die uns die Lektüre dieser erschütternden Dokumente auferlegt.

Sorgen wir dann aber auch, daß die großen Mahnrufe des hl. Herzens weit in alle Welt und tief in alle Menschenherzen dringen, und daß sie von allen unverzüglich in die Tat umgesetzt werden. Dann sind die großen Botschaften des Herzens Jesu an Mutter Maria Rafols wahrlich nicht vergeblich gewesen und werden Unzähligen, ja der ganzen Menschheit zum größten Segen gereichen!


Transkription P.O. Schenker, © by Immaculata-Velag, CH-9050 Appenzell