Immaculata-Archiv: Dokument aus dem Jahre 1915:


Thronerhebung

des heiligsten Herzens Jesu in den Familien
durch die
feierliche Weihe der Familien
an dieses göttliche Herz


I. Berechtigung dieses Werkes

Es gründet sich auf die Wünsche und Verheißungen des heiligsten Herzens Jesu

Eines der schlimmsten Übel, an denen unsere modernen Gesellschaften leiden, ist die Leugnung der Autorität, die bis zur Familie sich erstreckt. Es ist also von Wichtigkeit, die Autorität wieder zur Anerkennung zu bringen und sie deshalb auf ihren wahren Grund zurückzuführen: den Glauben.

Eines der wirksamsten Mittel, das am schnellsten zu diesem Ziele führt, ist die Weihe der Familien an das heiligste Herz Jesu und die Thronerhebung dieses heiligsten Herzens in der Familie.

Die Thronerhebung des heiligsten Herzens Jesu in den Familien durch die feierliche Weihe derselben hat zur Grundlage das ausgesprochene Verlangen unseres Heilandes, welcher der sel. Margareta Maria versprochen hat, daß er, da sein Herz die Quelle aller Segnungen sei, in reichem Maße seine Segnungen über alle Orte ausgießen werde, wo das Bild dieses liebenswürdigen Herzens aufgestellt und verehrt werde, und daß er durch dieses Mittel die entzweiten Familien vereinigen und die, welche in Nöten sind, beschützen werde.

Bevor wir zu den Einzelheiten über das Werk der Thronerhebung übergehen, wollen wir bemerken, daß die Idee der Weihe der Familien nach den Offenbarungen von Paray-le-Monial eine allgemein bekannte und angenommene war.

Man weiß, daß am 20. Juli 1685, bei Gelegenheit des Namensfestes der sel. Margareta Maria, die Novizen von Paray, deren Leiterin sie war, einen kleinen Altar herrichteten, worauf ein Bild des heiligsten Herzens Jesu gestellt war, und daß die Hauptfeier dieses Tages die Weihe an dieses göttliche Herz war, die von der Seligen selbst verfaßt und vorgelesen wurde.

Seit mehr als zwei Jahrhunderten sind unzählige Familien diesem Beispiele gefolgt: und man kann sagen, daß überall, wo die Andacht zum heiligsten Herzen Jesu ihre naturgemäße Entwicklung nahm, es Formeln der Weihe an dieses göttliche Herz gab. Schon mehrmals haben die deutschen Bischöfe in Hirtenbriefen auch die Familien aufgefordert, sich dem Herzen Jesu zu weihen.

Diese Weihe der Familien ist also hinsichtlich ihres Ursprungs und in ihrem Grunde nichts Neues; denn man erfindet das, was göttlich ist, nicht.

Aber man empfand überall das Bedürfnis, diese Übung zu einem wahren Kreuzzuge zu organisieren, angesichts der Bewegung der Welt gegen das Reich des Herzens Jesu und der dringenden Notwendigkeit, die Familie wieder christlich zu machen, die durch die Angriffe einer heidnischen Laisierung bedroht ist.

Deshalb können wir sagen, daß dieses Werk zur rechten Zeit kommt.

Ist nicht die Thronerhebung des heiligsten Herzens Jesu durch sein an den Ehrenplatz gestelltes und verehrtes Bild und durch die Weihe der Familie, ist sie nicht die praktische Anerkennung und Bestätigung der königlichen Herrschaft dieses göttlichen Herzens?

Diese zwei Ausdrücke: Weihe und Thronerhebung drücken nicht zwei entgegengesetzte Gedanken aus, sondern sind vielmehr durch ein logisches Band verbunden.

Die Thronerhebung mit der Weihe (die, für sich persönlich oder gemeinsam gemacht, dieses nicht notwendig mit sich bringt) schließt in sich:

Er ist König. Er hat es selbst gesagt: Rex sum ego (ich bin ein König). Die römische Liturgie verkündigt es: Herz Jesu, König und Mittelpunkt aller Herzen; die sel. Margareta Alacoque wiederholt es ohne Aufhören. Sie ladet die einzelnen Personen, die Familien und die Nationen ein, sich dem heiligsten Herzen zu weihen, "damit es herrsche".

Jede Königsherrschaft hat, um eine wirkliche zu sein, ihre unverjährbaren Rechte. Nun, diese königliche Herrschaft der Liebe des heiligsten Herzens Jesu in den Familien und dadurch in der ganzen Gesellschaft tatsächlich anerkennen, den Geist der Sühne gegenüber der verkannten Oberherrschaft des heiligsten Herzens Jesu deutlich hervorheben, die neue Form der Organisation bei dieser Weihe, die am häuslichen Herde selbst, im Schoße der Familie, mit einer gewissen äußeren Feierlichkeit, indem man das Bild des heiligsten Herzens Jesu an den Ehrenplatz stellt, vollzogen wird, ausdrücken: das ist der bestimmte Sinn der Thronerhebung. Das Werk hat diese Bezeichnung angenommen, um dessen Zweck und Geist besser zu bestimmen.

Seine Devise bestätigt dies und stellt dessen Ideal vor: Vivat cor Jesu Sacratissimum! (Es lebe das heiligste Herz Jesu!) Adveniat regnum tuum! (Es komme dein Reich!)

Das Werk gründet sich, so haben wir gesagt, auf einen göttlichen Wunsch und auf göttliche Verheißungen und deshalb ist es ganz übernatürlich.

Es gelingt ihm, in den christlichen Familien mit der Liebe und der königlichen Herrschaft des heiligsten Herzens Jesu "das Apostolat des Gebetes der Familien" zu begründen nach dem schönen Ausdruck eines Bischofs, und er fügte hinzu: "Siehe hier das neue Pfingstfeuer, das, ausgegangen von Paray-le-Monial, dem neuen Zönakulum, den Geist der Welt erneuern wird, indem er sie den Flammen des heiligsten Herzens Jesu nähert.

Deshalb ist auch dieses Werk, weil es übernatürlich ist, wahrhaft erobernd für Jesus Christus.

Es bringt die übernatürliche Quelle des Herzens Jesu in innigste Vereinigung mit der natürlichen Quelle des Lebens: der Familie. In der Tat, man kann sich nicht verhehlen, wie groß und allgemein der Mangel des übernatürlichen Sinnes in den mehr oder weniger christlichen Familien ist.

Es ist das eine fundamentale, entschiedene Eroberung, weil man den Baum an seiner Wurzel, in seinem innersten Saft, erfaßt: der Familie. Durch diese in den Familien häufig wiederholte Übung wird es gelingen, die Liebe zum heiligsten Herzen Jesu zu einer wahren Familienüberlieferung zu machen und wir wissen alle, daß das, was überliefert ist, wie das Blut und der Name der Familie, sich höchstens in der Form ändert, aber niemals zu Grunde geht.

 

II. Geschichte

Im Jahre 1907 korrigierte und approbierte der Kardinal Vivès das Originalmanuskript der Statuten, welches ihm durch den hochwürdigen P. Matthäus Crawley-Boevey, von der Kongregation der heiligen Herzen von Picpus, der in Rom weilte, überreicht wurde.

Sichtlich ergriffen und befriedigt über den Plan des Apostolates, der ihm vorgelegt wurde, segnete und ermutigte der Kirchenfürst den Pater, indem er ihm sagte: "Das ist ein herrliches Werk, Sie müssen ihm Ihr Leben widmen."

Diese Worte erklangen in der Seele des Ordensmannes wie ein Befehl vom Himmel. Nachdem er von seinem Generalobern dieselben Segnungen und Ermutigungen erhalten hatte, ging er sofort an die Ausführung des Werkes, zuerst in Valparaiso (Chile)

Ausbreitung. Im Juni 1908 approbierte der Erzbischof von Santiago die erste Propagandabroschüre. Die Ausbreitung war eine so rasche, die übernatürlichen Früchte waren so groß und ungehofft, daß Seine Heiligkeit Pius X. das Werk und die Priester, die als dessen Apostel tätig sind, am 10. März 1911 durch einen besonderen Segen ermutigte.

Die Bischöfe von Chile wollten noch mehr. Da sie Zeugen der wunderbaren Gnaden waren, welche das Werk der Thronerhebung des heiligsten Herzens Jesu in den Familien begleiteten, richteten sie ein gemeinsames Schreiben an den Heiligen Vater, worin sie um Ablässe für die Familien ihrer Diözesen baten, welche die Thronerhebung des heiligsten Herzens Jesu in ihren Häusern vornehmen würden; eine Bitte, die durch den Heiligen Stuhl bewilligt wurde. (Dekret vom 24. Juli 1913)

Aber diese Übung hatte bald den Ozean überschritten.

Eifrig verbreitet in Chile, Columbien, dann in den Vereinigten Staaten, auf den Antillen, in Panama, im Äquator, in Brasilien, in Bolivien, in Argentinien, in Peru, dann in Paraguay, in Uruguay und in Mexiko, drang sie fast zur selben Zeit in Belgien ein, in Holland, in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz, in England, in Polen, in Korea, in Italien, Cairo, in Alexandrien, in Jerusalem, in Birmania, in China, auf Madagaskar, in Gabon, am Kongo, in Senegal, in Oceanien, bis zu den Aussätzigen von Molokai u.s.w.

Frankreich, das in Paray-le-Monial die Wiege der Andacht zum heiligsten Herzen Jesu besitzt, konnte ein Werk nicht übersehen, das so schön, so katholisch und von einer so großen sozialen Tragweite ist; es war es sich schuldig, auch auf dem Platze zu sein, wo es sich um die Ehre des heiligsten Herzens Jesu handelte. Deshalb beeilten sich auch, wie in Amerika, mehrere Kardinäle, zahlreiche Erzbischöfe und Bischöfe und Generalordensobern, das Werk ihrer wohlwollenden Sorge zu versichern und es mit ihrer höchsten Bewilligung zu bekräftigen. Die einen empfahlen es dringend ihren Priestern, andere arbeiteten unmittelbar an der Verbreitung durch das offizielle Anzeigeblatt der Diözese. Die großen täglichen Presseorgane und eine große Anzahl von Zeitschriften haben die Zeitgemäßheit und Schönheit dieses Apostolates besprochen.

Die Bischöfe Spaniens haben ihrerseits diesem "Werke der häuslichen und sozialen Erneuerung" ihre lebhaftesten Ermutigungen gegeben. Zur Zeit, wo wir schreiben (Mai 1915), haben mehr als 40 von ihnen dasselbe feierlich approbiert und in ihren Diözesen organisiert. Die 24 Sekretariate, die in Spanien für dessen Ausbreitung arbeiten, sind ein unwiderleglicher Beweis der Begeisterung, die es auf der Iberischen Halbinsel geweckt hat. Dasselbe geschah in letzterer Zeit in Holland, Italien, in der Schweiz u.s.w.

III. Resultate

Bischöfliche Approbationen. Bis zum 15. Mai 1915 hatten 220 Bischöfe, Erzbischöfe oder Kardinäle die Übung der Thronerhebung des heiligsten Herzens Jesu in den Familien durch die Weihe der Familien approbiert und empfohlen.

Sekretariate. Nahezu 300 Diözesan-, nationale und internationale Sekretariate arbeiten an der Ausbreitung des Werkes in der ganzen Welt durch Verbreitung derselben Statuten, die in 12 Sprachen übersetzt sind: spanisch, französisch, englisch, portugiesisch, italienisch, deutsch, polnisch, bulgarisch, arabisch, russisch, chinesisch und chichuanisch (Sprache der Indier im Innern Perus).

Geweihte Familien. Bis zum März 1914 hatten sich 1 1/2 Millionen Familien in dieser Weise offiziell dem Herzen Jesu geweiht. Heute (Mai 1915) sind es ungefähr drei Millionen Familien, welche die Thronerhebung des heiligsten Herzens Jesu bei sich vorgenommen haben.

Geist des Werkes

Der Geist des Werkes ist der, die Familien dahin zu führen, daß sie den Wünschen des heiligsten Herzens Jesu nachkommen, durch Liebe, Sühne und Apostolat.

I. Liebe

Das heiligste Herz Jesu hat bei allen Erscheinungen, die der sel. Margareta Maria zuteil wurden, von seiner Liebe zu den Menschen gesprochen. Es gibt ihr das Verständnis des neuen Gesetzes, das durch die Liebe anzieht, des Gesetzes, das der hl. Paulus mit den Worten bezeichnet: "Ihr habt nicht den Geist der Knechtschaft empfangen, um in der Furcht zu leben, sondern den Geist der Kindschaft."

Es will, daß man an seine Liebe, an seine Verheißungen glaube. Es beklagt sich, daß es nicht geliebt wird. Seine Liebe zu uns verlangt unsere Liebe zu ihm.

Durch die Thronerhebung erweisen ihm die ihm geweihten Familien diese Gegenliebe. Sie können mit dem hl. Johannes sprechen: "Wir haben an die Liebe geglaubt, die der Gott der Liebe zu uns hat, und in diesem Glauben haben wir den wiedergeliebt, der uns zuerst geliebt hat (vgl. 1. Joh. 4,16. 19.). Sie sichern sich deshalb die Schätze der Gnaden und Segnungen, die das heiligste Herz Jesu verheißen hat.

Da die Liebe das Mitgefühl weckt und das Mitgefühl zur Sühne führt, so werden diese Familien infolge ihrer Liebe selbst auch sühnend sein.

II. Sühne

Die Thronerhebung betont zwei große Ideen der Sühne, die genau den zwei großen Verbrechen unserer Zeit entsprechen: den Angriffen gegen die Familie und den Angriffen gegen die Oberhoheit unsere Heilandes über die christliche Gesellschaft als deren König und Herr.

Wiederholen wir es: Jesus Christus ist König. Nun gründet sich jede dauerhafte Herrschaft auf Autorität und Liebe.

Durch ihre Weihe, d.h. ihre freiwillige, aus Liebe hervorgehende Unterwerfung unter das göttliche Szepter bildet die geweihte Familie, die eine Zufluchtsstätte der Treue und des Vertrauens ist, für Jesus Christus einen lebendigen Thron, auf dem er die Herrschaft seiner Liebe ausübt.

Indem der göttliche Meister in der von der göttlichen Liebe ganz erfüllten Familie so auf den Thron erhoben wird, wohnt er daselbst wie "bei den Seinigen", um das häusliche Leben der Familie zu ordnen und übernatürlich zu machen. Er ist König. Er herrscht durch seine Liebe.

Gerade dadurch empfängt er eine wahre Sühne für die seinem königlichen Rechte durch die Verschwörung der Sekten gegen die väterliche Autorität zur Zerstörung der christlichen Familie zugefügte Schmach.

Aber das ist nicht alles. Das heiligste Herz Jesu verlangt die Weihe und die Huldigung der Nationen. Es erwartet von ihnen einen nationalen Kult, eine schwer zu erreichende Sache, deren Verwirklichung aber sicher ist, denn es hat gesagt: "Ich werde herrschen trotz meiner Feinde, welche Anstrengungen auch die machen, die sich dem entgegensetzen möchten." - "Wenn du glaubst, wirst du die Macht meines Herzens in der Großmut seiner Liebe erkennen." (Der Heiland zur sel. Margareta Maria.)

Die Menschheit geht diesem Ziele der sozialen Herrschaft des heiligsten Herzens entgegen. Bewußt oder unbewußt bereiten die Völker diesen endlichen Triumph des allgemeinen Eroberers der Seelen, dessen Herz durch die Barmherzigkeit siegen wird", vor. Opertet illum regnare! (Er muß herrschen!)

Nun, die kleine Gesellschaft der Familie bereitet, indem sie ihm ihre Tore öffnet, indem sie auf den Knieen ihm das Hosanna seines besonderen Triumphes singt, seine öffentliche Thronerhebung vor, seine allgemeine Herrschaft der Liebe, und leistet so auch Sühne für schuldige Völker.

Aber diese Weihe in der Familie darf kein vorübergehender Akt sein. Das ist gerade der besondere Charakter unseres Werkes, in der Tat dahin zu streben, daß in den Gliedern der Familie ein fortdauernder Zustand der Andacht und Liebe gegen das heiligste Herz Jesu geschaffen werde. Diese Weihe soll deshalb häufig in der Familie erneuert werden, besonders an jedem Jahrestag der feierlichen Weihe, in Zeiten des Leidens und der Trauer, und am Tage des Festes des heiligsten Herzens Jesu, welcher als ein wahres Familienfest gefeiert werden soll, da man das Fest des Hausherrn feiert.

III. Apostolat

Jedes Glied der geweihten Familie soll zum Dank für die Gnade, die Jesus ihm erwiesen hat, sich Mühe geben, unter seinen Verwandten und Freunden andere Familien zu finden, wo das heiligste Herz Jesu Aufnahme finden und als König und Herr herrschen kann.

Alle Kollegien, Pensionate, Schulen, Asyle, Arbeitervereine, Gewerkschaften, Klöster, alle katholischen Werke, sollen sich dem heiligsten Herzen Jesu weihen.

In der Krisis des Priestertums, die gegenwärtig die Kirchen in mehreren, fast in allen Ländern, mehr oder weniger durchmachen, sollen die geweihten Familien die Pflanzschulen neuer priesterlicher Berufe sein, welche die Lücken ausfüllen. Aus diesen gesegneten Familien werden Priester hervorgehen, welche die Apostel der Verherrlichung des hlgst. Herzens Jesu sein werden.

Genossen der "Ehrenwache", des "Gebetsapostolates", der "Sühnungskommunion", "Mitglieder der äußeren Vereinigung des heiligsten Herzens und der ewigen Anbetung", der "heiligen Stunde", der "eucharistischen Werke", der "katholischen Frauenvereine", die ihr schon den großen Zug der nationalen Sühne begonnen habet, vergesset nicht das göttliche Wort: "Die Namen derjenige, welche diese Andacht verbreiten, werden in mein Herz eingeschrieben sein und niemals daraus getilgt werden", und wisset wohl, daß eure Zahl in dem Maß sich mehren wird, als sich die dem Herzen Jesu geweihten Familien mehren. Machet aus der Andacht zum heiligsten Herzen Jesu ein praktisches Werk. Habet Vertrauen in das Gelingen dieses so zeitgemäßen Unternehmens, denn der Himmel hat darauf ein "göttliches Siegel" der sozialen Auferstehung gelegt. Das Erwachen der Gewissen, ein wunderbares Wachstum der Frömmigkeit, überall erlangte unzählige und staunenswerte Bekehrungen, sind die offenkundigen Erfolge dieses Apostolates, welches, da es die großen Wünsche, die der Heiland zu Paray-le-Monial äußerte, erfüllt, die vollständige Erfüllung der göttlichen Versprechen erlangt.

Man darf nicht vergessen, daß dieses Werk, wie jedes Apostolat, eine Belohnung bringt, und daß diese - schon für diese Welt - ausdrücklich in Paray-le-Monial verheißen wurde. Sehr oft wird die Gegenwart Jesu, die vollzogene Weihe in der Familie, in der eines der Glieder geistig tot ist oder ein verlorener Sohn einen leeren Platz gelassen hat, zur Folge haben, daß die verirrte Seele zurückgeführt wird zur Freude der Familie, deren Weihe dieses große Wunder erlangt hat.

Das ist vielleicht der auffallendste Punkt in den Ausführungen über das Werk der Errichtung der Herrschaft, die der ehrw. P. Matthéo in all seinen Vorträgen in den verschiedenen Ländern gemacht hat. Die zahlreichen Beispiele von Bekehrungen und außerordentlichen Gnaden, von denen er berichtet hat, scheinen klar zu beweisen, daß dieses Werk von Gott gewollt und gesegnet ist.

Praktische Ausführung

I. Sekretariate - Adressen

Die Organisation der Sekretariate ist ebenso einfach als unentbehrlich, und da das Werk, kurz gesagt, die Krönung aller Apostolatsunternehmungen ist, gewinnen die Sekretariate ihre Mitglieder aus der Elite dieser Werke, ihrer Komités, ihrer Räte u.s.w.

Ein Diözesansekretariat bildet sich auf die Anregung des Direktors der Werke oder jedes andern Priesters, der durch den Oberhirten der Diözese bezeichnet worden ist. Die große Anzahl ist weniger notwendig als der verständige und übernatürliche Eifer, der sie beseelen muß. Jedes Werk, dem sie zugehören, wird durch sie ein Centrum der Verbreitung; sie regen die Gründung der Untersekretariate in den einzelnen Distrikten an, immer in Verbindung mit den schon bestehenden frommen Vereinen, und ebenso die Gründung von Sekretariaten in den Pfarreien, von ein oder zwei Mitgliedern, die unter der Leitung des Pfarrers arbeiten.

Jedes Sekretariat hat die einzelne Aufgabe mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln die Übung der Thronerhebung des heiligsten Herzens Jesu zu verbreiten: durch Briefe, Berichte, Artikel in Zeitschriften, Versammlungen, Vorträge u.s.w.

Es muß die Namen der dem Herzen Jesu geweihten Familien aufbewahren, um sie zu dem großen jährlichen Feste einzuladen, um sie mit den in der Diözese und in den einzelnen Ländern erzielten Fortschritten bekannt zu machen.

Es ist sehr wünschenswert, daß jedes Sekretariat außerhalb seines nächsten Bezirkes von den entfernten Adressen Mitteilung macht, die es hat sammeln können und auf die es wenig Einfluß haben würde, aber denen die großen Centren sehr nützen können.

Um mit den Centren der verschiedenen Länder, in denen das Werk besteht, in Beziehung zu treten, und für alle der sich bildenden Sekretariate notwendigen Aufschlüsse, für Bilder, Abhandlungen, Broschüren wende man sich an die

Internationalen Sekretariate:

II. Allgemeine Bemerkungen

Jährliches Fest. Alle Jahre wird man alle Familien, in denen die Thronerhebung des Herzens Jesu geschehen ist, zu einer Messe mit Generalkommunion zusammenrufen. Am Abend wird sodann ein Priester bei einer besonderen Versammlung, nach einer den Verhältnissen entsprechenden Ansprache, vor dem ausgesetzten Allerheiligsten im Namen aller Familien die Weihe erneuern. Wenn der Oberhirte der Diözese die Erlaubnis gibt, soll eine Prozession diesen Tag beschließen, der, wenn er auf den Tag des Festes des heiligsten Herzens Jesu verlegt wird, die Antwort auf den großen in Paray-le-Monial geäußerten Wunsch sein würde.

Als besondere Huldigungserweise empfehlen wir hier:

A. Einige Übungen, welche den Wünschen des heiligsten Herzens Jesu entsprechen:

B. Einige Gelegenheiten, wo die Familien in besonderer Weise eine vertrauenvolle Liebe dem heiligsten Herzen Jesu durch Erneuerung der Weihe bezeugen sollen:

II. Ceremoniell

"Ich werde die Fülle meiner Segnungen über die Häuser ausgießen, in welchen das Bild meines Herzens aufgestellt und in besonderer Weise verehrt wird."

Zum Ausdruck des Glaubens und der Liebe soll

  1. ein Bild, welches das Herz Jesu darstellt, am Ehrenplatz der Familie aufgestellt werden.

  2. Die Familie sich feierlich dem heiligsten Herzens Jesu weihen.

Zum Zwecke der Frömmigkeit und des Apostolats ist es wichtig, daß dieser Ceremonie der Thronerhebung ein gewisser äußerer Glanz gegeben wird.

Deshalb wird man einen für die Familie bedeutungsvollen Tag wählen:

Den Namenstag des Vaters oder der Mutter, ein beliebtes Jahresgedächtnis, einen kirchlichen Feiertag, einen ersten Freitag des Monats u.s.w., damit zu diesem Zeitpunkt die ganze Familie versammelt oder wenigstens dem Herzen nach vereinigt ist. Wenn jemand aus der Familie abwesend ist, sollen einige zu gelegener Zeit geschriebenen Zeilen ihm beweisen, daß trotz der Entfernung Eltern und Kinder in der Liebe des Herzens Jesu vereinigt leben. Man kann auch einige Freunde einladen.

Die Gegenwart eines Priesters ist sehr zu wünschen und sehr zu empfehlen, um ihm den ganzen Einfluß zu verleihen, den er immer auf die häusliche Gesellschaft haben muß. Die Thronerhebung des Herzens Jesu befestigt das Band, welches nach dem Geiste der Kirche zwischen dem Heiligtum der Familie und dem Heiligtum der Kirche bestehen muß. In dem einen wie in dem anderen ist es der Priester, der das Wort des Lebens bringt.

Wir sagen, daß die Gegenwart des Priesters sehr wünschenswert ist, aber nicht unbedingt notwendig. So können die Mitglieder der Wohltätigkeitsvereine oder der Werke des Apostolats in den Familien, die sie besuchen, selber die Weihe vornehmen, vorausgesetzt, daß der Priester vorher das Bild geweiht hat. Das ist die Vollendung ihres Dienstes.

Am Tage der Thronerhebung des Herzens Jesu ist es wünschenswert, daß man eine Messe nach der Meinung derer, welche sich zu weihen im Begriffe sind, lesen lasse. Wo möglich soll die ganze Famiie dabei kommunizieren, um den Triumph des heiligsten Herzens Jesu zu erlangen und im Geiste der Liebe und Sühne.

Zu der für die Zeremonie im Hause festgesetzten Zeit vereinigt sich die ganze Familie im Salon oder im Hauptzimmer des Hauses.

Das Bild des heiligsten Herzens Jesu (Statue, Gemälde, Kupferstich), das möglichst kunstvoll sein soll, wird vorher auf einem kleinen mit Blumen und Lichtern geschmückten Altar daselbst aufgestellt.

Der Priester weiht es nach dem Rituale (benedictio imaginum). Alle beten zum Bekenntnis des Glaubens das Credo, dann sprechen sie die Weiheformel an das heiligste Herz Jesu durch das unbefleckte Herz Mariä. Ein Gebet erinnert an die Abwesenden und die teuren Verstorbenen, worauf das Familienhaupt das Bild an dem passenden Ehrenplatze, inmitten der Familienproträte, aufstellt.

Man fügt das Salve Regina hinzu und einige Anrufungen (heiligstes Herz Jesu, erbarme dich unser! Unbeflecktes Herz Mariä, sei unsere Rettung! Heiliger Joseph, bitte für uns! Selige Margareta Maria, bitte für uns!), darauf verpflichtet man sich, in Zukunft das Fest des heiligsten Herzens Jesu als einen großen Festtag der Kirche zu begehen, mit Empfang der hl. Kommunion und zugleich als ein wahres Familienfest, welches in der Familie seine kleinen Zutaten haben soll, besonders für die Kinder, damit die Kleinsten frühzeitig den göttlichen Freund kennen und lieben lernen, der, obschon unsichtbar, den Geschicken eines Hauses vorsteht, das ganz ihm gehört. Er soll daselbst wie in einem vertrauten Heiligtum weilen, um daselbst alle Glieder dieser ihm geweihten Familie mit seinem Einfluß und seinem Geist in all ihren Gedanken, Worten und Werken zu durchdringen.

Diese Weihe soll jedes Jahr an demselben Tage erneuert werden, ferner am Herz-Jesu-Fest und an den Tagen der Trauer.

Ritus

Der Prister mit Chorrock und der Stola bekleidet segnet das Bild des heiligsten Herzens Jesu.

Benedictio Imaginis Scratissimi Cordis Jesu Christi, Domini Nostri.

V. Adjutorium nostrum in nomine Domini.
R. Qui fecit coelum et terram.
V. Dominus vobiscum.
R. Et cum spiritu tuo.

OREMUS

Omnipotens sempiterne Deus, qui Sanctorum tuorum imagines pingi non reprobas, ut quoties illas oculis corporis, intuemur, toties, eorum actus, et santitatem ad imitandum memoriae oculis meditemur, hanc, quaesumus Imaginem in honorem et memoriam Sacratissimi Cordis Unigeniti Filii tui Domini nostri jesu Christi adaptatam, bene+dicere et sanc+tificare digneris; et praesta ut quicumque coram illa Cor Sacratissimum Unigeniti Filii tui suppliciter colere et honorare studuerit, illius meritis et obtentu, a te gratiam in praesenti, et aeternam gloriam obtineat in futurum. Per Christum Dominum nostrum.
Amen.
(Ultimo aspergat aqua benedicta.)

Alle beten dann mit lauter Stimme das Glaubensbekenntnis, um ein ausdrückliches Zeugnis des Glaubens der ganzen Familie abzulegen.
Der Priester erinnert an das, was unser Herr von den Familien erwartet, die ihm in besonderer Weise geweiht sind und an die besonderen und reichlichen Segnungen, deren Gegenstand sie sein werden.

Akt der Weihe

(Approbiert von Papst Pius X., 19. Mai 1908)

(Durch den Priester oder wenn ein solcher nicht da ist, durch den Vater oder die Mutter vorgebetet.)

Heiligstes Herz Jesu, du hast der sel. Margareta Maria deinen Wunsch kundgegeben, über die christlichen Familien zu herrschen. So kommen wir denn heute, um deine unbeschränkte Herrschaft über unsere Familie offen zu bekennen. Wir wollen fortan leben von deinem Leben: wir wollen bei uns jene Tugenden erblühen lassen, welchen du den Frieden hier auf Erden schon versprochen hast; wir wollen den Geist dieser Welt, über welchen du den Fluch ausgesprochen, weit von uns verbannen.

So herrsche denn über unsern Verstand durch die Einfalt des Glaubens; herrsche auch über unsere Herzen durch die Liebe, in der sie ohne Vorbehalt für dich brennen sollen und deren Glut wir durch den häufigen Empfang der heiligen Kommunion wach erhalten wollen.

Würdige dich, o göttliches Herz, uns vorzustehen, so oft wir zusammenkommen; unsere geistlichen und zeitlichen Unternehmungen zu segnen; unsere Sorgen zu zerstreuen; unsere Freuden zu heiligen und unsere Leiden zu lindern. Sollte jemals der eine oder andere von uns das Unglück haben, dich zu betrüben, so erinnere ihn daran, daß du, o Herz Jesu gütig und barmherzig bist gegen den reuigen Sünder. Und wenn die Stunde der Trennung schlägt, wenn der Tod kommt und seine Trauer über uns ausbreitet, so wollen wir alle, sowohl die Dahinscheidenden als auch die Zurückgebliebenen, deinen ewigen Ratschlüssen uns unterwerfen. Wir wollen uns mit dem Gedanken trösten, daß ein Tag kommen wird, an welchem unsere ganze Familie, im Himmel vereinigt, auf immer deine Herrlichkeit und deine Wohltaten wird preisen können.

Das unbefleckte Herz Mariä und der glorreiche Patriarch, der hl. Joseph, mögen dir diese Weihe darbringen und alle Tage unseres Lebens uns daran erinnern. Es lebe das Herz Jesu, unseres Königs und unseres Vaters!

Darauf wird das Bild an den für dasselbe bestimmten Ehrenplatz gestellt.

Ein anderes Gebet für die Weihe

Herr Jesus, würdige dich, diese Wohnung in Gesellschaft deiner heiligsten Mutter zu besuchen und breite über die glücklichen Bewohner dieses Hauses die Gnaden aus, die du den Familien versprochen hast, die deinem göttlichen Herzen in besonderer Weise geweiht sind. Du selbst, o Erlöser der Welt, hast, da du dich der sel. Margareta Maria offenbartest, in erbarmungsvoller Absicht eine feierliche und allgemeine Liebeshuldigung für dein göttliches Herz, das die Menschen so sehr geliebt hat und so wenig geliebt wird, verlangt. Diese unsere Familie beeilt sich, deinem Verlangen zu entsprechen, und zur Sühne des Abfalls so vieler Seelen, erklärt sie dich, o göttliches Herz, als ihren liebenswürdigen Herrn und weiht dir unwiderruflich die Freuden, die Arbeiten und die Leiden, die Gegenwart und die Zukunft dieses Hauses, das von nun an nur dir angehören will.

Segne also die, welche hier gegenwärtig sind, segne auch die, welche nach dem Willen des Himmels der Tod uns entrissen hat; segne die Abwesenden, o Jesus! Im Namen der seligsten Jungfrau Maria bitten wir dich, o Herz voll Liebe, du wollest in diesem Hause das Reich deiner Liebe errichten. Gieße über alle Glieder desselben den Geist des Glaubens, den Geist deiner Heiligkeit und Reinheit aus. Sei du allein der Herr dieser Seelen; löse sie los von der Welt und ihren tollen Eitelkeiten. Öffne ihnen, o Herr, die anbetungswürdige Wunde deines erbarmungsvollen Herzens und wie in einer Arche des Heils bewahre sie alle darin, denn sie sind dein bis zum ewigen Leben!

Es lebe, unter uns immer geliebt, gelobt und verherrlicht, das triumphierende Herz Jesu! Amen.

Da keine Personen der Familie an einem so feierlichen Tage, zu dieser gesegneten Stunde fehlen dürfen, so laßt uns die Erinnerung und die Gegenwart der teuren Verstorbenen der Familie wachrufen und für sie und die Abwesenden ein Vater unser und Ave Maria beten.

Gebet nach der Weihe

Lob sei dem heiligsten Herzens Jesu für die unendliche Barmherzigkeit, die es den glücklichen Bewohnern dieses Hauses erzeigt hat, indem es dasselbe unter tausend anderen als ein Erbteil der Liebe und ein Heiligtum der Sühne auserwählt hat, wo man es für den Undank der Menschen entschädigen wird.

Wie groß ist nicht, o Herr Jesus, die Beschämung dieses Teiles deiner treuen Herde, indem er die ausgezeichnete Ehre empfängt, dich unserer Familie vorstehen zu sehen! Wie betet sie dich in der Stille an und freut sich, dich unter demselben Dache die Anstrengungen, die Sorgen und die unschuldigen Freuden mit deinen Kindern teilen zu sehen! Wir sind nicht würdig, es ist wahr, daß du unter dieses unscheinbare Dach eintrittst, aber du hast schon ein Wort ausgesprochen, in welchem die Schönheit deines heiligsten Herzens ausgedrückt ist und unsere Seelen, die nach dir dürsten, haben in der Wunde deiner Seite o guter Jesus, die lebendigen Wasser gefunden, die fortströmen zum ewigen Leben.

Deshalb kommen wir, zerknirscht und voll Vertrauen, um uns dir zu schenken, der du das unveränderliche Leben bist. Bleibe in unserer Mitte, o dreimal heiliges Herz, denn wir fühlen das unwiderstehliche Bedürfnis, dich zu lieben, und dir Liebe zu verschaffen, dich, der du der brennende Dornbusch bist, der die Welt in Flammen setzen muß, um sie zu reinigen. - O ja, dieses Haus soll für dich eine ebenso süße Zufluchtsstätte sein, wie die in Bethanien, wo du Ruhe finden sollst bei dich liebenden Seelen, die in dem glücklichen und traulichen Verkehr mit deinem Herzen den besten Teil erwählt haben. Es soll, o geliebter Heiland, der demütige, aber gastliche Zufluchtsort von Ägypten während der Verbannung sein, die dir deine Feinde bereiten.

Komme, Herr Jesus, komme, denn hier liebt man, wie in Nazareth, die Jungfrau Maria mit einer zarten Liebe, diese süße Mutter, der du dich selbst geschenkt hast. Komme und fülle durch deine Gegenwart die Lücken aus, die das Unglück und der Tod unter uns gelassen haben. O treuester Freund, wenn du in den traurigen Stunden des Schmerzes und der Traurigkeit hier gewesen wärst, so wären unsere Tränen weniger bitter gewesen, wir hätten den lindernden Balsam über diesen verborgenen Wunden gefühlt, die du allein kennst; komme, denn siehe, es naht sich vielleicht der beängstigende Abend des Kummers und der flüchtige Tag unserer Jugend und unserer Täuschungen hat sich geneigt. Bleibe bei uns, denn schon ist es spät und die verkehrte Welt will uns in die Schatten ihrer Verneinungen einhüllen, während wir nur an dich uns halten wollen, da du allein der Weg, die Wahrheit und das Leben bist. Lasse uns, o Jesus, diese Worte vergangener Zeiten hören: "Ihr müßt heute in diesem Hause mir Gastherberge geben."

Ja, Herr, nimm hier Aufenthalt, damit wir von deiner Liebe und in deiner Gesellschaft leben, wir, die wir dich zu unserem König erklären, denn wir wollen keinen anderen als dich.

Geliebt, gelobt und verherrlicht sei immerdar in diesem Hause das triumphierende Herz Jesu! Sein Reich komme zu uns. Amen.

Man betet als Liebeshuldigung zum unbefleckten Herzen Mariä das Salve Regina.

Der Priester segnet die Anwesenden: Benedictio Dei omnipotentis etc.

Ablässe

1. Vollkommener Ablaß am Tage der Weihe und am jeweiligen Jahrestage derselben, vorausgesetzt, daß man das vom Papste approbierte Weihegebet verrichet, die heiligen Sakramente empfängt, eine Kirche besucht und daselbst nach der Meinung des Heiligen Vaters betet. Benedikt XV., 27. April 1915.

2. Ablaß von 7 Jahren und 7 Quadragenen für alle Glieder der Familie, die wenigstens mit reumütigem Herzen der Ceremonie der Thronerhebung des heiligsten Herzens Jesu in ihrer Familie beiwohnen.

3. Ablaß von 300 Tagen für die Erneuerung der Weihe vor dem Bilde des Herzens Jeus, am Jahrestag der Thronerhebung

Päpstlicher Segen

... "Der hl. Vater erteilt dem im Marienheim in Freiburg errichteten Sekretariate der Thronerhebung des heiligen Herzens Jesu von Herzen gern den apostolischen Segen mit dem väterlichen Wunsche, daß diese mit allem Eifer gepredigte und mit großem Eifer aufgenommene fromme Übung, durch eine tiefere Erkentnnis unseres Herrn Jesu Christi und eine innigere Verbindung mit Ihm zur Heiligung der christichen Familien wirksam beitragen möge."

Kardinal Gasparri an Mgr. Kleiser, 20. November 1916.


Transkription P.O. Schenker, © by Immaculata-Verlag, CH-9050 Appenzell